GROWMORROW bringt Zukunft nach Bremen

GROWMORROW Bremen 2026: Programm, Gäste und Themen

Festival am 16. April 2026 setzt auf Debatten, Technologie und gesellschaftliche Perspektiven in der Bremer Energieleitzentrale

Von Andreas Unterberg

Am 16. April 2026 wird die Energieleitzentrale in der Bremer Überseestadt zum Treffpunkt für Zukunftsdenker. Das GROWMORROW ZUKUNFTSFESTIVAL versammelt Unternehmer, Wissenschaftler, Politiker und Kreative, um über Innovation, gesellschaftliche Veränderungen und technologische Entwicklungen zu diskutieren. Neben Networking und Austausch steht vor allem ein umfangreiches Bühnenprogramm auf zwei Bühnen im Mittelpunkt, das Themen von künstlicher Intelligenz bis Klimaschutz behandelt.

Ein Festival als Orientierungspunkt für Transformation

Zukunft ist kein Selbstläufer – sie braucht Räume, in denen über neue Wege nachgedacht werden kann. Genau das bietet GROWMORROW. Es ist die bedeutendste Plattform im Nordwesten, wenn es um nachhaltige Innovationen, digitale Lösungen, gesellschaftlichen Wandel und wirtschaftliche Verantwortung geht. Statt abstrakter Visionen gibt es konkrete Ansätze, um das Morgen heute schon mitzugestalten.

Besucherinnen und Besucher erwartet ein offenes, dialogorientiertes Programm. Die Veranstaltungen reichen von hochkarätig besetzten Keynotes über lebendige Paneldiskussionen und einem umfangreichen Messebereich, in dem man vielen Unternehmen aus der Region ins Gespräch kommen kann. Der Austausch ist nicht auf Expertinnen und Experten beschränkt – jeder kann mitdenken, mitreden, mitvernetzen.

Vielseitiges Programm auf der MAIN STAGE

Um 10 Uhr wird Moderatorin Alexa von Busse das Festival auf der MAIN STAGE eröffnen, bevor Zukunftsstrategin Katharina Aguilar mit einem Blick ins Jahr 2040 die inhaltliche Richtung vorgibt. Anschließend diskutieren Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte, Wirtschaftsförderer Andreas Heyer und weitere Experten darüber, wie sich die wirtschaftliche Zukunft der Hansestadt entwickeln könnte. Philosoph Richard David Precht widmet sich danach der Frage, wie die digitale Revolution die Arbeitswelt verändern wird.

Am Nachmittag stehen persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Herausforderungen im Mittelpunkt. Der ehemalige Ironman-Triathlet Andreas Niedrig spricht über Krisen und Chancen im Leben, während Management-Trainerin Sabine Asgodom das Thema Risiko und Wachstum aufgreift. Nachhaltigkeitsjournalistin Janine Steeger beleuchtet den Klimaschutz aus einer pragmatischen Perspektive und zeigt, wie Veränderungen auch im Alltag möglich werden können.

Technologische Entwicklungen bilden einen weiteren Schwerpunkt. Roland Becker beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz künftig in Unternehmen spielt. Raumfahrtexperte Siegfried Monser richtet den Blick anschließend auf Europas Raumfahrtstrategie. Ein Panel mit Medienvertretern wie Radio-Bremen-Intendantin Yvette Gerner und Journalistin Julia Ruhs diskutiert schließlich die Bedeutung von Meinungsfreiheit und Medienvielfalt. Den Abschluss der Hauptbühne übernimmt Wirtschaftsphilosoph Anders Indset mit einem Vortrag über Mut, Fehlerkultur und Innovation.

FUTURE STAGE bietet viele Perspektiven

Parallel dazu läuft auf der FUTURE STAGE ein Programm mit stärkerem Fokus auf konkrete Zukunftsthemen. Das Programm startet hier um 11:30 Uhr. Dort geht es unter anderem um Ernährungssicherheit, künstliche Intelligenz im Weltraum und neue Bildungsmodelle. Diskussionsrunden widmen sich außerdem der Zukunft des Hörens in Podcasts und Medien, mentaler Gesundheit im digitalen Zeitalter sowie intelligenten Mobilitätskonzepten – vom öffentlichen Nahverkehr bis zum autonomen Fahren.

Ein regionaler Bezug wird ebenfalls sichtbar: In einem Panel mit Isa Nowak diskutiert sie die Frage, wer die Zukunft im Nordwesten gestaltet. Damit soll das Festival auch Impulse für Start-ups und Innovationen in der Region geben.

Mit mehr als einem Dutzend Vorträgen, Panels und Diskussionsrunden will Growmorrow zeigen, wie eng technologische Innovationen, gesellschaftliche Entwicklungen und regionale Wirtschaft miteinander verbunden sind. Das Festival versteht sich dabei nicht als klassische Konferenz, sondern als Plattform für Austausch zwischen jungen Talenten, Unternehmen und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft.