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Pius-Hospital
Mit großem Engagement und modernster technischer Ausstattung setzen sich im Pius-Hospital Oldenburg hochspezialisierte Expertinnen und Experten für die medizinische und pflegerische Versorgung von Patientinnen und Patienten aus Oldenburg und der gesamten Weser-Ems-Region ein – mit jährlich rund 85.000 Behandlungsfällen bei einer hohen Patientenzufriedenheit. Das Krankenhaus in der Oldenburger Innenstadt beschäftigt 1.600 Mitarbeitende und verfügt über 13 Kliniken, zahlreiche medizinische Kompetenzzentren und diverse zertifizierte Krebszentren (DKG).
Die Stärke des Krankenhauses erwächst aus dem Engagement der Mitarbeitenden, die die Zukunft aktiv mitgestalten und Entwicklungen voranbringen – auch in Forschung und Lehre.
Als Teil der Universitätsmedizin Oldenburg beschäftigt sich das Haus intensiv mit dem medizinischen Fortschritt. Ein zentraler Bestandteil dieses wissenschaftlichen Engagements sind die Arbeitsgruppen der Universitätskliniken in den Bereichen Augenheilkunde, Medizinische Strahlenphysik, Orthopädie, Onkologie und Viszeralchirurgie. In der Letztgenannten beschäftigt sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dirk Weyhe in verschiedenen Forschungsprojekten mit der Fragestellung, wie der OP-Saal der Zukunft gestaltet werden sollte, um Operationen noch sicherer durchführen zu können – zum Wohl der Patientinnen und Patienten. Eng damit zusammen hängen auch die Rahmenbedingungen für die Operierenden. Wie muss der OP-Arbeitsplatz gestaltet sein, damit auch in Phasen hoher Arbeitsverdichtung konzentriert und fokussiert operiert werden kann?

Erforscht werden dabei zum Beispiel digitale Assistenzsysteme, die Chirurginnen und Chirurgen bei der Planung und Durchführung von Eingriffen unterstützen und so Präzision, Effizienz und Patientensicherheit verbessern. In Forschungsgemeinschaften wie mit dem Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen im Rahmen der North West Alliance oder dem Fraunhofer Institut werden digitale Technologien entwickelt, die helfen, Krankheiten früher zu erkennen, Operationen zu unterstützen und die Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten zu verbessern.
„Holomedizin“ ist ein wichtiges Stichwort. Damit ist u.a. der Einsatz von 3D-Hologrammen gemeint, welche helfen, komplexe medizinische Informationen besser zu verstehen und Eingriffe zu planen und zu üben. Dabei werden z. B. Organe, Befunde oder geplante Eingriffe als räumliche Projektionensichtbar gemacht auf der Grundlage von zweidimensionalen Daten aus der Bildgebung, z.B. CT oder MRT. Denn die Anatomie ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und demnach auch die Voraussetzungen für einen Eingriff.

Auch winzig kleine Tumoren oder Auffälligkeiten, die mit dem bloßen Auge vielleicht kaum sichtbar sind, oder außergewöhnliche Verläufe von Arterien werden so plastisch dargestellt. Während der OP kann die Chirurgin das entsprechende Organ-Hologramm mit einer speziellen Augmented Reality-Brille in das OP-Feld projizieren, um sich daran zu orientieren. Die Folge: OPs verlaufen präziser und noch sicherer. Das wiederum wirkt sich sehr positiv auf Erholung und Genesung der Patienten aus.
Besucherinnen und Besucher des Growmorrow Zukunftsfestivals können sich in der Science Area am Stand des Pius-Hospitals (S5) mit diesen neuen Ansätzen vertraut machen und mithilfe von VR- und AR-Brillen in den Operationsaal der Zukunft eintauchen.
Dazu auch:
Donnerstag, 11:30 Uhr, Main Stage: Prof. Dr. Weyhe | Neue digitale Assistenzsysteme in der Medizin – OP der Zukunft
Außerdem auf der Growmorrow:
Mittwoch, 16:00 Uhr, Grow Stage: Dr. med. Tim Ahmels, Universitätsklinik für Augenheilkune: „Fast Learning, Better Medicine: Wie Podcasts und Instagram unsere Ärztinnen und Ärzte besser machen können“
Mittwoch, 16:00 Uhr: IQON-Stage: Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Hui Khee Looe, Universitätsklinik für Medizinische Stahlenphysik beim Panel zum Thema Medizintechnologie
Pius-Hospital Oldenburg
Georgstraße 12 | 26121 Oldenburg
